
Heute Nachmittag war es endlich soweit: Ich konnte zum ersten Mal einen Blick in mein neues Reich werfen und ich muss sagen, dass ich es echt total schön finde. Die drei Zimmer haben Holzdielen-Fußboden, das Bad ist frisch renoviert und leider doch ohne Badewanne (und in furchtbaren Farben, aber im Vergleich zu unserem Waschraum im Wohnheim ein Traum ;-)) und die Lage ist wirklich unschlagbar. Ich habe zwar nur das Zimmer mit dem Minibalkon, von dem aus man nichts anderes als den Innenhof sehen kann und auch nur das Sofa und kein Bett, aber dafür ist mein Schrank wirklich riesig!
Nachdem wir in unserer Wohnung das Inventar geprüft und festgestellt haben, dass wir absolut
nichts besitzen, haben wir den ganzen Nachmittag bei IKEA verbracht und die absoluten Basics gekauft (Hocker, Bettdecke, Wolldecke, Kopfkissen, Bettbezug, Teller, Schüssel, Pfanne, Brettchen,...). Die Sachen zurück zur Wohnung zu bekommen war wirklich ein Kampf - aber selbst ist die Frau.
Nächste Woche "müssen" wir (natürlich ist es für uns Frauen nicht wirklich ein "müssen", sondern eher ein "dürfen") noch einmal zu IKEA fahren, denn wir brauchen noch Lampenschirme für die Deckenlampen, eine Leselampe, einen kleinen Tisch, Gläser, Mehrfachsteckdosen und kleine Teppiche, um die Wohnung wenigstens ein bisschen wohnlicher zu machen. Und bis dahin haben wir hoffentlich auch Strom, heute ging er nämlich noch nicht...
Aus dem Wohnheim habe ich mich inzwischen abgemeldet - Montagmorgen ziehe ich aus :-) Ein bisschen vermissen werde ich es schon. Vor allem unseren persönlichen Kühlschrank auf dem Pseudobalkon draußen vor d

em Fenster (siehe Foto). Bei den Temperaturen, die wir in den letzten Wochen hatten, haben sich die Lebensmittel dort prima gehalten! Was ich allerdings
überhaupt nicht vermissen werde, ist diese unendlich beschissene (Entschuldigung!) Internetverbindung, die mich schon so manches Haarbüschel gekostet hat... Aber ich darf mich eigentlich nicht beschweren, denn ich empfange wenigstens des Öfteren die ungesicherte WLan-Quelle aus dem Gebäude gegenüber, was bei dem Laptop meiner Ex-Mitbewohnerin Tia leider nie der Fall war. So war sie gezwungen, sich entweder mit dem Wohnheiminternet im zweiten Stock herumzuschlagen oder sich im Zimmer nebenan einzuquartieren, um dort das Internet (auch ein ungesicherter Zugang) zu benutzen. Als die Bewohnerin dieses Zimmer an einem Abend nicht zu Hause war, hat Tia sich kurzerhand mit Stuhl und Laptop im Flur vor deren Zimmertür platziert und dort tatsächlich das WLan empfangen. So konnte sie dann doch noch mit ihrem Freund skypen - ein Bild für die Götter... ;-)
So, der Blogeintrag ist zwar jetzt sehr kurz geraten, aber ich muss morgen auch um 6 Uhr aufstehen und sollte deshalb langsam mal ins Bett gehen. Ich mache am Wochenende nämlich Meteora und Metsovo unsicher - und ich werde euch natürlich wissen lassen, wie es war!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen